Der Themenweg

Das 3-Länder-Symposium

Während der Wirren nach der Säkularisation und vor allem Ende des 19. Jahrhunderts als Kloster- und Bründlkapelle bis auf die Grundmauern nieder brannten, ging vieles verloren, was an die lange Geschichte des Klosters und die Wallfahrt zur Bründlkapelle in St. Oswald erinnerte.
Im Rahmen eines 3-Länder-Symposiums soll die große Vergangenheit des kleinen Klosters künstlerisch aufbereitet werden.
Ein Projektteam des Vereins zur Förderung des Waldgeschichtlichen Museums in Sankt Oswald hat gemeinsam mit Professor Manfred Karl Piontek ein Konzept für die Gestaltung der einzelnen Stationen des Wallfahrerweges erarbeitet. Dieses beinhaltet folgende Stationen: Monumentales Wallfahrer-Kreuz aus Granit (vertikaler Balken, an Kopf- und Fußende künstlerisch gestaltet) und Schmiedeeisen (horizontaler Balken). Gesamthöhe: etwa vier Meter.
An den vier Seiten des Granitpfeilers sollen Bronzefiguren von Heiligen befestigt werden, die in der Klostergeschichte von Bedeutung waren.
Der Querbalken aus Schmiedeeisen soll das Dickicht des Waldes darstellen, gleichzeitig aber auch das Leben im Wald symbolisieren. Für den linken Kreuzarm sollen die Künstler Vögel entwerfen, die in Bronze gegossen werden können. Für den rechten Kreuzarm sollen die Künstler Glasbrocken in den sakralen Farben entwerfen und fertigen.
 
Entlang des Weges zwischen Brunnen und Kreuz sollen sieben Granitfindlinge aufgestellt werden. An den Findlingen sollen Rundreliefs mit Themen aus der Bergpredigt oder dem Vaterunser angebracht werden. Die Künstler sollen Rundreliefs entwerfen, die in Bronze gegossen werden.